

Die kleine Ortschaft Kalocsa ist eine der ältesten Städte Ungarns und liegt idyllisch am Ufer der Donau. Schon bei der Anreise bezaubern die riesigen, bunten Paprikafelder rund um die Stadt. Denn berühmt wurde Kalocsa vor allem durch den Anbau der köstlichen Frucht. Auch die Einwohner ließen sich von der farbenfrohen Umgebung inspirieren und schmückten Möbel, Hauswände und sogar ganze Teile der Stadt mit bunten Ornamenten – wie zum Beispiel den historischen Bahnhof von 1882.
Die barocke Innenstadt Kalocsas erlaubt zudem einen Einblick in ihre bedeutende Vergangenheit: die unzähligen Domherrenhäuser, die herrlich klingende Angster-Orgel in der Kathedrale oder erzbischöfliche Palais mit seinem bildschönen Prunksaal. Ein besonderes Highlight ist die bischöfliche Bibliothek aus dem Jahre 1784. Ein gelungener Abschluss jedes Besuchs ist ein Spaziergang durch den Erzbischofsgarten oder die zahlreichen leuchtenden Paprikaplantagen.
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