

Noch vom Bahnhof von Cochem aus ist sie zu sehen: die mehr als 550 Jahre alte Lescherlinde oberhalb der Reichsburg, die inzwischen als Naturdenkmal gilt. Viel hat sie gesehen in der abwechslungsreichen Geschichte dieser malerischen Kreisstadt an der Mosel.
Heute wird sie nur von der majestätischen Reichsburg Cochem überthront, die vom Cochemer Burgberg aus die ganze Umgebung überblickt. Schon im Jahr 1000 erbaut, wurde sie 1689 von Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. besetzt und zerstört, im 19. Jahrhundert aber im neugotischen Stil wieder aufgebaut.
Nicht wiedererrichtet dagegen wurde die Winneburg: Ihre pittoreske Ruine liegt in 80 Meter Höhe und ist jederzeit frei zugänglich. Wer lieber in Cochem selbst bleibt, sollte sich in keinem Fall das 1739 im Barockstil erbaute Rathaus, den Marktplatz mit dem Martinsbrunnen und die alten, mit Moselschiefer gedeckten Fachwerk-Giebelhäuser in den engen bergigen Gassen entgehen lassen. Vom Marktplatz aus führen alte, winkelige Steintreppen hinauf zum Klosterberg: Das auf einem Bergvorsprung liegende, um 1630 erbaute Kapuzinerkloster bietet einen grandiosen Ausblick über Cochem.
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